Baumwipfelpfad und TERRA.vita Pavillon in Bad Iburg

Erlebnistipp am 12. Mai 2019

Der Baumwipfelpfad und TERRA.vita Pavillon in Bad Iburg führt sie durch 300 Millionen Jahre Erdgeschichte

Aufstiegsturm des Baumwipfelpfadesb Baumwipfelpfad und TERRA.vita Pavillon in Bad Iburg

Aufstiegsturm des Baumwipfelpfades © Naturpark TERRA.Vita

Durch die Erdgeschichte auf den Wipfelpfad!
Einen ersten Eindruck von 300 Mio. Jahre Erdgeschichte, welche die TERRA.vita-Region prägt, bekommt man beim Durchqueren des Pavillons. Geplant wurde ein organisch ausgeformtes Gebäude unter Verwendung regionaltypischer  Materialien. In seiner barrierefreien Gesamtheit inklusive der Außenanlagen symbolisiert der Pavillon den Lebenslauf der Erde  und die Entstehung des Lebens, was sich als symbolischer  Wasserlauf darstellt, der als Sinuskurve im hinteren Außenbereich dem Quell des Lebens zufließt. Sitzgelegenheiten,  Sandsteinblöcke und  Begrünung bieten Aufenthaltsqualität im Freien

Im Innenraum finden sich Schauelemente, die mit der Gebietskulisse des Natur- und Geoparks und den Sehenswürdigkeiten und Schätzen dieser Vorbildlandschaft vertraut machen.  So „erzählt“ die Sinneswand, gefertigt aus erdgeschichtlich relevanten Materialien, über unsere Erdzeitalter.

Das Herzstück bildet ein taktiles Bronze-Relief, welches das gesamte Parkgebiet und seine geologischen Formen abbildet. Hier sind neun Stellen typischer fossiler Funde verortet, die alle für entsprechende Erdzeitalter stehen. Die meisten dieser Funde werden im Original oder als Abguss  in Vitrinen präsentiert. Das lebensgroße Modell eines Flugsauriers aus der Kreidezeit mit einer Flügelspannweite von 2,50 m „wacht“ aus der Luft über den Eingangsbereich des Baumwipfelpfades.

Der Baumwipfelpfad – mit fast 600 Metern Lauflänge (mit Auf- und Abstieg) und Stationen wie Vogelnester geformt – bietet nicht nur Informationen über Natur, Geologie, Geschichte und Waldpersönlichkeit. Er ist ein perfektes Ausflugziel für die ganze Familie.

158 Stufen hinauf ins Sonnenlicht: Wer aus dem Schatten des Bad Iburger Waldkurparks in die Wipfel der uralten Baumriesen hinaufsteigt, muss zunächst immer ein bisschen blinzeln, muss sich erstmal an die Helligkeit in gut 30 Metern Höhe gewöhnen. Hier oben ist alles anders als unten im Wald: die Blätter zarter, die Vogelstimmen lauter und klarer, das Licht und die Luft reiner, der Himmel ein Stück näher.

Sie wandern auf massiven Lärchenbohlen durch die ansonsten verborgene Welt der Eichhörnchen, Fledermäuse und Spechte. Infotafeln weisen auf die Schlafhöhlen zahlreicher Wanldbewohner hin. Sie erklären, wie Spechte ihre Nisthöhlen zimmern und warum Eichkater so gute Kletterer sind. Der Baumwipfelpfad schärft die Sinne für zahlreiche weitere Details und für die Besonderheiten des Lebensraumes Wald und die besondere Geologie rund um Bad Iburg. Er verhilft aber auch zu bezaubernden Ausblicken und inspirierenden Überblicken, denn über die Kronen hinweg fällt der Blick immer wieder auf Schloss Iburg, auf die umliegenden Parkanlagen und auf die tiefgrünen Höhen des Teutoburger Waldes.

Der Baumwipfelpfad hat täglich geöffnet. Weitere Infos:
www.baumwipfelpfad-badiburg.de

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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