Biologische Vielfalt- Naturschutz beginnt im Garten

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Bauerngarten © VDN / Schmucker

Der kommende Herbst ist eine gute Zeit, um Vorbereitungen für einen naturnahen Garten zu treffen. In den dann wieder gut zu bearbeitenden feuchten Boden können heimische Sträucher und Bäume wie Feldahorn, Kornelkirsche oder Schwarzer Holunder gepflanzt werden. Für viele Vogel- und Schmetterlingsarten sind heimische Gehölze überlebenswichtig. Die Raupen des Zitronenfalters leben beispielsweise die auf Kreuzdorn oder Faulbaum, die des Baumweißlings auf Apfel, Schlehe oder Weißdorn.

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Frühling © VDN/Stanislaus Plewinski

Ein Verzicht auf Gifte führt nicht nur bei Wildkräutern zu einem enormen Artenreichtum, sondern erfreut auch eine Fülle von Kleintieren. Flächen mit Brennnesseln, Disteln und anderen stehen gelassenen Kräutern sind wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlingsraupen von Tagpfauenauge, Admiral und Distelfalter.

Der Herbst und das kommende Frühjahr sind auch die richtigen Zeiten, um Wildblumenwiesen anzulegen. Die bunte Farbenvielfalt ist nicht nur eine Augenweide für den Menschen, sondern wichtige Nahrungsquelle für Bienen und zahlreiche andere Insektenarten an. Saatgutmischungen mit mehrjährigen Wildblumenarten können bestens auch noch im Herbst ausgesät werden.

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Wildblumenwiese © VDN/Dieter Peter Windheim

Neben der Bepflanzung sind aber insbesondere vor den Herbst- und Wintermonaten kleine Rückzugsmöglichkeiten im Garten hilfreich für das Überleben von verschiedenen Tierarten. In Steinmauern lebt an sonnigen Plätzen zum Beispiel die Zauneidechse und Reisig- und Laubhaufen benötigen Igel als Versteck und Winterquartier. Wasserflächen sind wichtig und ein Anziehungspunkt für zahlreiche Insektenarten, Frösche und Molche finden in naturnahen Gartenteichen einen willkommenen Lebensraum. Nistkästen und Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse, Hummeln und Ohrwürmer ergänzen das Angebot für eine Vielfalt an Leben.

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Kugel mit Stacheln © VDN / B.Walther

Mut zu ein wenig Wildnis ist auch in unseren Gärten gefragt. Denn das erfreut nicht nur Tiere und Pflanzen sondern nicht zu guter Letzt auch den Menschen.

Weitere Infos unter www.nabu.de oder www.bund.net

 

 

 

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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