Kunst trifft Wildnis: Ein Rückblick auf das Festival „Lichtung“
Beim Kunstfestival „Lichtung“ verschmolzen zeitgenössische Kunst und märkische Natur zu einem eindrucksvollen Erlebnis. 23 lokale und internationale Künstlerinnen und Künstler luden dazu ein, die Landschaft mit völlig neuen Augen zu sehen.
Wo Kunst auf Psychologie trifft
Gastgeber und Kurator des Festivals war der Berliner Künstler Tom Meier. Sein Atelier in Pätz – gelegen auf dem Waldgrundstück „Die Oberen Zehntausend“ – diente dabei als Herzstück und Experimentierraum.
Wo sonst still an der Schnittstelle von Architektur, Landschaft und Psychologie gearbeitet wird, öffneten sich am Wochenende die Türen für den kritischen Dialog über unser menschliches Wirken und die Zukunft der Nachhaltigkeit.
Verborgene Schichten sichtbar gemacht
Die „Lichtung“ machte ihrem Namen alle Ehre und brachte Themen ans Licht, die oft im Verborgenen bleiben:
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Geschichte unter den Füßen: Durch interaktive Videoprojektionen wurden die Altlasten der ehemaligen Deponie, auf der das Grundstück liegt, begehbar und erfahrbar gemacht.
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Lichtbrutalismus: Die massiven Eingriffe der nahegelegenen Gastrasse wurden künstlerisch offengelegt und regten zum Nachdenken über das Ende des fossilen Zeitalters an.
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Technik & Natur: Mittels VR-Brillen und einem einfachen Baumstumpf aus Pappe wurde der Klimawandel als „Mixed Reality“ greifbar, während verstärkte tierische Umgebungslaute die Sinne schärften.
Das Projekt bewies eindrucksvoll, dass der ländliche Raum ein kraftvoller Ort für zeitgenössische Kultur ist – ein „Gegenraum“ zur alltäglichen Vereinheitlichung unserer Wahrnehmung.
Ausblick: Es bleibt kreativ im Naturpark!
Wer das Festival verpasst hat, darf sich freuen: Das Atelier in Pätz lädt zu folgenden Terminen ein:
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Anfang Mai: Teilnahme an den „Offenen Ateliers Brandenburg“.
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Sommer 2026: Unter dem Titel „Wild at Art – Wilde Kunst“ dreht sich alles um Kunst für Tiere. Ausgehend von der hypothetischen Annahme, dass auch Tiere ein Kunstverständnis haben, soll das spezifische Wesen einer Art mit den Wirkweisen von Kunst verbunden werden. Dazu soll es neben einer Ausstellung auch Workshops mit lokalen Schulen und Kitas geben.
Naturpark Dahme-Heideseen
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