Projekttage über den Wolf in der Dübener Heide

Wolfstheater Sechert big Projekttage über den Wolf in der Dübener Heide

(C) Verein Dübener Heide

Gespannt und unvoreingenommen warteten die Drittklässler der Grundschule Bergwitz auf den Start der Projekttage zum Thema Wolf. In dem anfänglichen Gespräch überraschte die mehrfach glaubhafte Erzählung einiger Schüler, einen Wolf in freier Wildbahn schon gesehen zu haben. Mitunter in nur fünf Meter Entfernung. Obwohl der Wolf in Fachkreisen als äußerst scheu gegenüber dem Menschen gilt, sind es vor allem die Jungwölfe, die aus Neugier nicht vorm Menschen weglaufen.

Dass wir Theater spielen werden, das sich am Thema Wolf orientiert, freute die Schüler sehr. Die Bänke und Stühle wurden beiseite gerückt, die ersten Warm-up-Spiele gemacht und dann suchten wir gemeinsam nach sechs verschiedenen Wolfsbewegungen und -tönen. Da war natürlich das legendäre Heulen dabei und auch das bestialische Fressen. Da es sich hierbei um eine spielerische Übung handelte, die vorwiegend die Ausdruckskraft und Spielfreude fördern sollte, war die Verwendung von Klischees gestattet.

Immer wieder wurden einige Wolfsfakten zu Reviergröße, Anzahl des Nachwuchses, Erwachsenenalter, Sinnesleistungen, Beuteschema in die Spiele eingestreut. Hier taten sich seitens der Schüler Fragen auf wie: Wer ist stärker? Wolf oder Luchs? Auch Falschwissen wie die verbreitete Fehlinformation der Wolf heule den Mond an, wurde in den kleinen Kurzerläuterungen gerade gerückt.

In der spielerischen Begegnung mit dem Wolf in freier Wildbahn liefen einige Schüler in ihrem Übereifer immer wieder auf den Wolf drauf zu. Das gilt wohl laut Wolfsberatern als Fehler. Man solle laut sein, langsam zurück laufen und dem Wolf signalisieren, dass er verschwinden soll. Das übten wir mit jedem Beteiligten, während andere Schüler dabei den Wolf spielten. Die verschiedenen Perspektiven von Schäfer, Wolfsfreund und Bürgermeister improvisierten wir in kleinen Szenen und dann lasen wir die Geschichte von Sebastian Meschenmoser: „Rotkäppchen hat keine Lust“.

Nach der Aufteilung der Spielaufgaben und dem Lesen anderer Geschichten, erarbeiteten wir unsere eigene Fassung des Kinderbuches, erweiterten diese mit eingestreuten Kommentaren von Schäfer, Bürgermeister und Naturschützer und präsentierten die Arbeitsergebnisse am letzten Tag vor der gesamten Schule.

An der Stelle ein großes Dankeschön an den Energieversorger enviaM für die erneute Finanzierung dieses Wolfsprojektes und natürlich auf an die Grundschule Bergwitz und dem Verein Dübener Heide e.V. für die administrative und organisatorische Arbeit.

Ein Beitrag von Naturpark Dübener Heide

Naturpark Dübener Heide (Naturparkhaus)

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