Spannend und vielfältig – Naturpark Münden

Frühling an der Werra c Sibylle Susat beitrag Spannend und vielfältig – Naturpark Münden

Frühling an der Werra – Copyright: Sibylle Susat

Der Naturpark Münden ist einer der ältesten Naturparke in Deutschland. Als südlichster Naturpark Niedersachsens umfasst er ca. 45.000 ha reizvoller Mittelgebirgslandschaft und Waldwiesentäler mit idyllischen Bachläufen.

Abendsonne im März 2014 an der Werra im Naturpark Münden c S. Susat beitrag Spannend und vielfältig – Naturpark Münden

Abendsonne im März 2014 an der Werra im Naturpark Münden – Copyright: Sybille S. Susat

Die Flüsse Werra, Fulda und Weser haben sich tief in die auf Buntsandstein stehenden großen Waldgebiete Kaufunger Wald, Bramwald und Reinhardswald eingeschnitten. Vor allem die großen und teilweise lichten Buchenmischwälder mit den naturnahen Bachtälern sind für das Vorkommen von sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten von herausragender Bedeutung.

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Schwarzstörche – Copyright: VDN/G.Schweidler

Eisvogel, Wasseramsel oder Gebirgsstelze sind hier anzutreffen und auch der scheue Schwarzstorch brütet im Naturpark. Wildkatzen und seit neuestem Biber fühlen sich in den weitläufigen Buchenmischwäldern und an den Ufern der Flüsse wohl.

Im Nordosten wird der Naturpark durch die Dransfelder Hochebene begrenzt. Auf dieser eher fruchtbaren und landwirtschaftlich genutzten Hochebene findet der Besucher zahlreiche Trocken- und Halbtrockenrasen mit ihrer Orchideenpracht sowie artenreiche Kalkbuchenwälder.

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Alte Werra-Brücke – Copyright: VDN/S.Grieger

Eine der “sieben am schönsten gelegenen Städte der Welt” (Alexander v. Humboldt), Hannoversch Münden in der Mitte des Naturparks, ist bekannt durch den Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, ihr geschlossenes mittelalterliches Stadtbild und ihre Geschichte in Schifffahrt, Handel und Handwerk. Viele kleine Ortschaften zeugen von einer spannenden und vielfältigen Kulturgeschichte im Naturpark. Kleine Fischerdörfer, Flößereien, Köhlereien und Glashüttenstandorte weisen auf das Jahrhunderte lange Wirtschaften des Menschen in der Region hin.

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Ferienerlebniss auf “Rollen” – Copyright: VDN/Johannes Brenner

Von den Flussniederungen der Werra, Weser und Fulda bis zum 585 Meter hoch gelegenen Haferberg – der Naturpark Münden bietet großen und kleinen Naturpark-Entdeckern gut gekennzeichnete Wanderwege, Radwanderwege (an der Weser entlang bis nach Bremen), zahlreiche Naturlehr- und Erlebnispfade und spannende Naturbegegnungen. Der Waldgeschichtspfad, der Ameisenpfad, der Barfußpfad in Nienhagen oder der Geologie- und Bergbaupfad am Hohen Hagen sind nur einige Beispiele für das Angebot, Natur hautnah zu erleben.

Hoher Hagen 2 04.03.2008 Spannend und vielfältig – Naturpark Münden

Hoher Hagen – Copyright: VDN/Sunke Ernst

Ein herausragendes Ziel im wahrsten Sinne des Wortes ist der Hohe Hagen mit dem Gaußturm bei Dransfeld. Carl-Friedrich Gauß, der “Herr vom Zehnmarkschein”, führte von hier aus seine Landvermessungen durch. Der heutige Besucher genießt bei schönem Wetter die Fernsicht bis hin zum Harz, Teutoburger und Thüringer Wald.

Weitere  Informationen: www.naturpark-muenden.de

 

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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