Kranich im Schnee

Erlebnistipp am 12. Januar 2016

Der Naturfotograf Erhard Laube gestaltet mit seinen Vogelaufnahmen die Kalenderblätter des JahreBuch 2016. Als kleine Serie durch das Jahr  stellen wir Ihnen die Kalendermotive hier vor. Den Anfang macht der Kranich.

Welch eine Erfolgsgeschichte! Noch vor ca. 30 Jahren galt der Kranich in der alten Bundesrepublik als vom Aussterben bedroht; in der DDR gab es noch an die 700 Brutpaare. Seitdem hat die Bestandsdichte stetig zugenommen. Aber auch das Fluchtverhalten der Kraniche hat sich stark verändert; sie haben sich sehr viel stärker an Menschen gewöhnt, stehen vor allem im Frühjahr und im Herbst oft an dicht befahrenen Straßen und lassen Spaziergänger manchmal auf vielleicht 50 Meter herankommen!

Immer mehr Kraniche überwintern auch in Brandenburg, so zum Beispiel regelmäßig bei Linum, westlich von Potsdam und auch bei Ragow und Mittenwalde.

Kraniche können gut aus dem Auto heraus fotografiert werden. Natürlich darf man nicht aussteigen, auch das Licht sollte ausgeschaltet sein. Wenn ich Kraniche von der Straße aus fotografieren möchte, fahre ich zunächst an ihnen vorbei und überlege, wo ich gut anhalten könnte. Dann wende ich und fahre erst dann zurück, wenn aus der entgegengesetzten Richtung ein Auto, möglichst ein Lkw, kommt. An der geplanten Stelle kann ich dann problemlos anhalten und schalte dort sofort den Motor aus. Meistens fühlt sich der Kranich nicht gestört, da sich seine ganze Aufmerksamkeit auf das fahrende Auto konzentriert. So auch bei dem Kranich im Schnee, der sich mir von ursprünglich vielleicht 25 bis auf zwei oder 3 Meter näherte. Der Kranich auf der rechten Seite wurde im Frühjahr im Erlenbruch an der Dahme aus dem Paddelboot heraus fotografiert.

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Kranich im Schnee (Foto: Erhard Laube)

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Kranich in einem winterlichen Erlenbruch (Foto: Erhard Laube)

 

Die Beiträge dieses und der bisherigen JahreBücher können Sie auf der WEB-Seite des NABU Dahmeland lesen.

Ein Beitrag von Naturpark Dahme-Heideseen

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