Streuobstwiesen-Saft aus dem Naturpark

Streuobst © Naturpark Rheinland
Seit vielen Jahren sammelt die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft jede Saison 4–6 Tonnen Äpfel von den wertvollen Hochstamm-Obstwiesen in Bonn und dem Rhein-Erft-Kreis. Mithilfe von mobilen Obstpressen werden diese Äpfel zu mehreren tausend Litern naturtrübem Apfelsaft gepresst.
Zusätzlich lädt die Biologische Station regelmäßig die Obstwiesenbesitzer*innen ein, bei den herbstlichen Apfelpress-Terminen ihre Ernte zu liefern und ihren eigenen Saft mit nach Hause zu nehmen.
Die Nutzung, Haltbarmachung und Vermarktung des Obstes als Streuobstwiesensaft aus der Region trägt zum langfristigen Erhalt einer der artenreichsten und schönsten Lebensräume in unserer Kulturlandschaft bei und ist dazu ein sehr leckeres, gesundes und ökologisch produziertes Lebensmittel!
Radeln und Naschen
Die 46 km lange „Rheinischen Streuobstroute“ führt in zwei Schleifen an vielen Streuobstwiesen in Erftstadt und Kerpen vorbei. Entlang der Route gibt es 9 Verschnauf-Stationen, die durch einen sogenannten „Naschbaum“ gekennzeichnet sind und Informationen zum Thema Streuobst, der Region und der Sorte des jeweiligen „Naschbaumes“ bereithalten. Im Gegensatz zu den Streuobstwiesen, die meist in Privatbesitz sind, darf im Spätsommer/Herbst am „Naschbaum“ – wie sein Name schon sagt – genascht werden. Aber aufgepasst! Die alten Sorten schmecken etwas ungewohnt und sind nicht alle direkt nach dem Pflücken genießbar!
Mehr zur Rheinischen Streuobstroute gibt es hier: www.naturpark-rheinland.de/streuobstroute
Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke
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