Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald

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Burgruine vor untergehender Sonne © VDN/Norbert Schreiber

Kaum ein anderer Naturpark in Deutschland ist so reich strukturiert wie der 1975 gegründete Nördliche Oberpfälzer Wald. Er bildet das Herzstück des Landkreises Neustadt a.d. Waldnaab, der kreisfreien Stadt Weiden i.d. OPf sowie Teilen des Landkreises Tirschenreuth.

Mit dem tiefsten Loch der Erde, dem schönsten Basaltkegel Europas, dem längsten Bahntrassenradweg Bayerns und der schönsten Burgruine der Oberpfalz reichen sich hier viele Superlative die Hand. So bietet er als ausgezeichneter deutscher “Qualitätsnaturpark” sowie langjähriger Partner der Umweltdachmarke “Viabono- Reisen natürlich genießen” im Reigen der Nationalen Naturlandschaften seinen Gästen ein bereits mehrfach ausgezeichnetes umweltorientiertes Erholungsangebot.

 

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Hessenreuther Wald © VDN/Werner Schuster

Naturpark ist sicherlich mehr als nur eine Gebietsbezeichnung; der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald ist Heimat vieler unterschiedlicher Interessen von Menschen, die dort leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen und gilt als Geheimtipp für Naturliebhaber, die das Besondere suchen, die gerne weitab von großen Tourismusströmen Zwiesprache mit der Natur halten und einfach mal die Seele baumeln lassen wollen.

Das Gebiet umfasst den gesamten Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, südliche Teile des Landkreises Tirschenreuth und die Stadt Weiden i.d. OPf. mit einer Gesamtfläche von rund 138.000 ha.

Harmonisch fügen sich Dörfer und Städte in die gewachsene Mittelgebirgslandschaft ein. In den Tälern finden sich Teiche und Flussauen, deren Lebensgemeinschaften vielerorts besonderen Schutz genießen. Sie verleihen dem Menschen schnell das Gefühl von Heimat und lassen jahrhundertealte Erfahrungswerte mit dem Umgang von Landschaft erahnen.

 

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Kappl © VDN/Johann Schuster

Zusammen mit den benachbarten Naturparken Fichtelgebirge, Steinwald und Oberpfälzer Wald bildet der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald ein grünes Band entlang der Grenze zum tschechischen Nachbarn.

Das Bild des östlichen Teils des Naturparks bestimmen bewaldete Rücken mit kleinen Bachtälchen, Weihern und feuchten bis moorigen Wiesen. Während im Zentrum des dortigen Naturparkgebiets Agrarland dominiert, wechseln sich weiter östlich offene Rodungsinseln und Waldmassive ab. Und nach Westen hin erstreckt sich das Gebiet ab einer markanten geologischen Bruchkante („Fränkische Linie”) weit in das Oberpfälzer Hügelland hinein. Gespeist von zahlreichen Bächen durchfließen es u.a. die Waldnaab und die Haidenaab. Ihre früher ungemeine Bedeutung als Verkehrsachsen ließ dort viele Orte, in denen heute noch zahllose historische Kulturdenkmäler zu bewundern sind, entstehen.

 

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Himmels-Steine © VDN/dietmar tunk

Eine geologische Besonderheit allemal sind die in Zusammenhang mit dem tertiären Vulkanismus entstandenen Basaltkegel. Mit dem Parkstein, den Kulmen, dem Kühhübel und einigen anderen Erhebungen liegt hier das südlichste Vulkangebiet Bayerns.

Erholungssuchende haben vielfältige Möglichkeiten sich in dieser vielfältigen Landschaft zu entspannen und zu regenerieren.

Der Naturpark trägt dafür Sorge, dass Natur und Kultur auch künftig im Einklang sind, dass die vielfältigen Landschaften mit ihrem hohen Artenpotential weiterhin als unerlässlich wichtige Standortfaktoren zählen.

 

 

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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