Wildnis – auch bei uns im Naturpark

Naturparke Neuigkeiten am 17. Januar 2019

Im Rahmen der Initiative Nationales Naturerbe wurde der ehemaligen Truppenübungsplatz Streganz im Jahr 2011 als Wildnis-Entwicklungsgebiet ausgewiesen. Gemeinsam mit dem Bundesforstbetrieb und der Naturwacht arbeitet die Naturpark-Verwaltung an der Entwicklung des Gebiets.

Unwegsames Gebiet, uralte, imposante Bäume,… – bei dem Wort Wildnis drängt sich oft das Bild eines wilden Tropen-Urwalds auf.

Doch auch direkt vor unserer Haustür können wir Wildnis spüren und erleben. In unserem kulturlandschaftlich geprägten Land sind zwar kaum ursprüngliche Naturlandschaften erhalten,  jedoch gibt es im Naturpark einige Gebiete, die sich mithilfe eines entsprechenden Managements zu einer wilden Naturfläche zurückentwickeln können.

So gehört z. B. die Liegenschaft Streganz mit mehr als 4.000 Hektar seit dem Jahr 2011 zum Nationalen Naturerbe-Programm. Dies bedeutet, dass der große von Straßen oder Siedlungen unzerschnittene Waldbereich zwischen Prieros, Schwerin, Groß Eichholz, Münchehofe und Hermsdorf natürlich ablaufenden Prozessen überlassen werden soll. Der Weg dahin ist natürlich lang – als erster Schritt für die nachfolgende datierte Entwicklungsplanung gibt es jedoch bereits ein vorläufiges Leitbild, mit dem die maßgeblichen Ausgangsituationen beschrieben und die wesentlichen Entwicklungsziele formuliert sind. Das Leitbild und weitere Informationen finden Sie hier.

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Eine weitere Fläche des Nationalen Naturerbes befindet sich in Storkow.

Für die Entwicklung der Flächen des Nationalen Naturerbes arbeiten der Bundesforstbetrieb, die Naturpark-Verwaltung und die Naturwacht Dahme-Heideseen verstärkt zusammen. Bei einem ersten Treffen im Januar wurden erste Ideen für ein weiteres gemeinsames Vorgehen gesammelt – insbesondere bezüglich der Wildnisfläche Streganz. In weiteren Treffen sollen die Ideen konkretisiert werden. Geplant sind u.a. Informationsveranstaltungen, bei denen jeder seine Fragen loswerden kann, sowie eine gezielte Besucherinformation und -lenkung im Gebiet. In weiteren Treffen sollen die Vorhaben konkretisiert werden – im Newsletter sowie auf der Internetseite des Naturparks www.dahme-heideseen-naturpark.de können sich Interessierte, Anwohner und Wildnisliebhaber über die weitere Planung auf dem Laufenden halten.

Ein Beitrag von Naturpark Dahme-Heideseen

Naturpark Dahme-Heideseen

Arnold-Breithor-Str. 8
15754 Heidesee

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Faxnummer

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