Waldweide im Naturschutzgebiet „Dünenkiefernwald am Langhagensee“

Seit mehreren Jahren hat sich diese Form der Landschaftspflege im Wald bewährt.

Die Waldteile um den kleinen Heideort Wooster Teerofen hatten noch bis in die 1940er Jahre eine partielle Beweidung durch Haustiere, insbesondere durch Schafen und Ziegen aber auch durch Rinder. Dies hat über die Jahrzehnte dazu geführt, dass im Dünenkiefernwald am Langhagensee der Wacholder als relativ verbissresistente Baumart unter den lichten Kiefernbeständen sich gut entwickeln konnte. 1972 wurde der Dünenkiefernwald am Langhagensee als Naturschutzgebiet auf Initiative des damaligen Oberförsters Gerhard Cornelssen ausgewiesen. Neben der Organisation einer regelmäßigen Beweidung wurde der Kiefernwald in Abständen durchforstet, um für ausreichende Lichtverhältnisse für den Wacholder zu sorgen.

2Beitrag Waldweide im Naturschutzgebiet „Dünenkiefernwald am Langhagensee“

Unerwünschter Aufwuchs wird gut verbissen.

Es entstand in dem besonderen Gebiet ein nutzungsgeprägtes Waldbild wie es in Mecklenburg-Vorpommern sehr selten zu finden sind. Ziel der jährlichen Beweidung ist es, die einzigartigen historisch gewachsenen, artenreichen Wacholder-Kiefern-Wälder zu erhalten und zu entwickeln. Seit mittlerweile 18 Jahren wird die Beweidung in Kombination mit einer partiellen Durchforstung / Nutzung des Holzes durchgeführt, was zu sichtbaren Erfolgen in der Wüchsigkeit des Wacholders insbesondere im Dünenkiefernwald geführt hat. Die Beweidung erfolgt in Abstimmung mit der dem Forstamt Sandhof und der für die Naturschutzgebiete zuständigen Unteren Natursachutzbehörde im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Gefördert werden die Pflegemaßnahmen durch den sogenannten „Heidepflegefond“, welcher durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt initiiert und durch STALU Westmecklenburg verwaltet wird. Die Auszahlung der Mittel erfolgt über die Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern.

Beweidung2 klein Waldweide im Naturschutzgebiet „Dünenkiefernwald am Langhagensee“

Die Ziegen treten sich ansonsten unerreichbare Äste herunter.

Ein Beitrag von Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide

Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide

Ziegenhorn 1
19395 Plau am See , OT Karow

Telefon

  • 038738 / 73900

Faxnummer

  • 038738 / 7390 -21

Email Adresse

Webseite

» Route auf Google Maps anzeigen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>