Naturpark Sauerland Rothaargebirge

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Landschaftsimpressionen © Kerstin Berens

Kaum ein anderer Naturpark in Nordrhein-Westfalen ist landschaftlich und kulturell so sehr vom steten Wechsel geprägt wie der Naturpark Sauerland Rothaargebirge. Auf einer Fläche von mehr als 3.800 Quadratkilometern prägen mal dicht bewachsene Mischwälder, Acker- und Grünland, mal kleine Bäche, Seen und Talsperren sowie bizarre Klippen- und Felsformationen die Landschaft. In ausgewiesenen Schutzgebieten wie der Medebacher Bucht, einem Vogelschutzgebiet von europäischer Bedeutung, oder den Ebbemooren an der Nordhelle haben zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten ihre natürliche Heimat gefunden. Große Flüsse wie die Ruhr, die Sieg und die Eder entspringen inmitten des größten Naturparks in NRW. Und geschützte Kultur- und Industriedenkmäler, darunter Burgen und Schlösser sowie Relikte des Erzbergbaus und der frühen Industrialisierung, zeugen noch heute von der Blütezeit einer der ältesten und auch heute noch einer der größten Industrieregionen Deutschlands. Ebenso befinden sich mit der Dechenhöhle und der Atta-Höhle zwei der bekanntesten Tropfsteinhöhlen des Landes im Naturpark.

 

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Blick auf den Sorpesee bei Langscheid © VDN-Fotoportal / Volkmar Brockhaus

Den größten Raum des Naturparks nimmt das Sauerland ein. Die abwechslungsreiche Mittelgebirgsregion ist durchzogen von schroffen Gebirgskämmen, ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern sowie tiefen Tälern. Vom Rothaarsteig und dem über 250 Kilometer langen Sauerland-Höhenflug bieten sich immer wieder atemberaubende Fernsichten auf die hügelige Landschaft. Mit dem Langenberg (843 Meter) und dem Kahlen Asten (841 Meter) liegen die zwei höchsten Erhebungen Nordrhein-Westfalens im Naturpark. Auch von hier reicht der Blick weit über eine Region, die nicht nur das „Land der 1000 Berge“, sondern auch ein Land der Talsperren ist. Schon immer dienten Stauseen wie Sorpe-, Möhne-, Bigge- und Hennesee der Wasserversorgung des Ruhrgebiets und waren gleichzeitig beliebte Naherholungsgebiete mit vielen Freizeitmöglichkeiten.

 

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Wisent-Bulle © VDN-Fotoportal / Patrick Appelhans

Zu den waldreichsten Regionen Deutschlands zählt der Kreis Siegen-Wittgenstein. Mehr als zwei Drittel der gesamten Fläche sind vor allem mit Buchen- und Fichtenwäldern bedeckt. Zudem war die Region im Dreiländereck von NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz seit der Eisenzeit vom Bergbau geprägt. Unzählige Stollen und Schächte zeugen noch heute vom Industriezeitalter, und auch die Tradition der Haubergswirtschaft wird vielerorts noch gepflegt. Zu den bekanntesten Bewohnern Wittgensteins zählen wohl die Tiere der ersten freilaufenden Wisent-Herde, die seit 2011 durch die Wälder im Rothaargebirge streift.

 

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Bruchhauser Steine © VDN-Fotoportal / Volkmar Brockhaus

Gewaltig ragen bei Olsberg im Sauerland die „Bruchhausener Steine“ in den Himmel. Bis zu 92 Meter hoch sind die 380 Millionen Jahre alten Felsen, von denen schon Annette von Droste-Hülshoff sichtlich beeindruckt war und die zum ersten Nationalen Naturmonument in Nordrhein-Westfalen erklärt wurden. Neben dem Felsenmeer in Hemer, eine bizarre Felsformation mit nahezu 75 Höhlen, gehören sie zu den imposantesten Attraktionen im Naturpark Sauerland Rothaargebirge.

Naturpark-Juwelen wie diese „füllen“ die sechs Infozentren in Bad Berleburg, Burbach, Hemer, Lennestadt und Kirchhundem, Medebach sowie Meinerzhagen. Der Trägerverein des Naturparks hat hier in Kooperation mit den Städten und Gemeinden Portale für interessierte Besucher eingerichtet, in denen er sich, seine Arbeit und die schönsten Naturpark-Juwelen in der Umgebung vorstellt.

 

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Der Alte Flecken abends um acht © VDN-Fotoportal/Jörg Willems

 

Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge wartet darauf, entdeckt zu werden – gleich‘ welcher Jahreszeit! Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Infos unter: www.naturpark-sauerland-rothaargebirge.de

 

 

 

 

Ein Beitrag von Verband Deutscher Naturparke

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