Trockenrasen werden geschützt und entwickelt

Neues EU-Life-Naturschutzprojekt im Naturpark Dahme-Heideseen

Sandrasen, die innerhalb Europas einen Verbreitungsschwerpunkt in Brandenburg besitzen, sind stark von einer beständigen Nutzung abhängig. ImNaturpark Dahme-Heideseen finden sich zahlreiche bedeutsame Vorkommen und Entwicklungsflächen des Lebensraumtyps Sandrasen. In 20 FFH-Schutzgebieten sollen hier in den kommenden sechs Jahren Maßnahmen umgesetzt werden. Das Projekt hat Vorbildcharakter, denn ohne vergleichbare Schutz- und Revitalisierungsprojekte werden alle noch vorhandenen mehr oder weniger nutzungsabhängigen Trockenlebensräume in wenigen Jahren weitgehend zuwachsen und verschwunden sein. Mit dem Verlust der lichtbedürftigen Trockenrasen gingen bereits vom Aussterben bedrohte oder stark gefähdete Arten wie Grünblütiges Leimkraut und Weißes Fingerkraut verloren. Pflanzen wie die Wiesen-Küchenschelle, der Sand-Tragant und das Büscheliges Gipskraut kommen nur noch in sehr wenigen Exemplaren vor.

Mit rund 1,8 Millionen Euro finanziert die Europäische Union „Sandrasen im Dahme-Seengebiet”. Rund 6 Hundertausend Euro kommen als Eigenanteil der der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg aus Mitteln der Ersatzzahlungen aus der Eingriffsregelung.

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Die Bestände der Goldenen Acht, einem Tagschmetterling der Trockenrasen werden zunehmen

Die Bestände der Goldenen Acht, einem Tagschmetterling der Trockenrasen werden zunehmen (Foto: W. Klaeber/NABU Dahmeland)

Ein Beitrag von Naturpark Dahme-Heideseen

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