Mario Krüger

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Mario Krüger Copyright: Naturpark Sternberger Seenland

Mario Krüger ist seit 2005 im Naturpark Sternberger Seenland in der Naturwacht tätig, deren Leiter er inzwischen geworden ist. Zu seinen Arbeitsaufgaben gehört auch das regelmäßige Monitoring zur Erfassung der vorhandenen Biberpopulation im Naturpark. Da diese Aufgabe sich mit seinen persönlichen Interessen deckt, hat er sich im Laufe der Jahre immer wieder zum Thema Biber fortgebildet und gilt inzwischen in Mecklenburg als anerkannter Biberexperte. Aus anderen Großschutzgebieten kommen immer wieder Anfragen, was bei auftauchenden Problemen mit Bibern getan werden kann. Hier steht er dann den Kollegen mit Rat (und manchmal auch Tat) helfend zur Seite.

 

Karnin 05.08.2013 Beitrag Mario Krüger

Karnin – Copyright Naturpark Sternberger Seenland

Sein persönlicher Lieblingsplatz im Naturpark Sternberger Seenland ist das 112 ha große Naturschutzgebiet „Warnowtal bei Karnin“. Die hier noch sehr urwüchsige Landschaft beeindruckt wohl jeden Besucher. Die Warnow hat sich etwa 20 m tief in den Endmoränenbogen eingeschnitten. Die Hänge sind mit Erlen- / Eschenwäldern und teilweise auch mit Rotbuchenaltholz bestockt. Hier gibt es verschiedene Orchideenarten, viele Pilzarten, und auch seltene Tiere kommen hier vor. Genannt seien beispielsweise Siebenschläfer, mehrere Fledermausarten, Seeadler, Hohltaube, Eisvogel, Fischotter und Biber. Mit etwas Glück kann man sich hier abends oder morgens am Ufer ansetzen und einen Biber in seinem natürlichen Lebensraum beobachten. Mario Krüger dazu: „In diesem „meinem“ Naturschutzgebiet gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Deshalb bin ich auch oft hier unterwegs. Ob nun im Frühjahr zur Blüte der Schlüsselblumen oder im Spätherbst, wenn die Meerforellen laichen, es ist immer wunderschön hier und man kann einfach mal die Seele baumeln lassen“.

NSG Karnin 3 Beitrag Mario Krüger

Copyright Naturpark Sternberger Seenland

Für das angrenzende Mühlenmoor und das Torfmoor bei Zaschendorf gab es bereits Renaturierungsversuche von Naturschützern. Diese zeigten jedoch immer nur vorübergehend Wirkung. Nachdem sich im Torfmoor eine Biberfamilie angesiedelt hat, läuft die Renaturierung bestens. „Sie ist sogar so weit fortgeschritten, dass wir den im Mühlenmoor befindlichen Grundwasserpegel nicht mehr zur Ablesung erreichen können“, freut sich Mario Krüger. „Bessere Hilfe zur Renaturierung hätten wir gar nicht bekommen können.“

Zaschendorfer Torfmoor 27 Beitrag Mario Krüger

Zaschendorfer Torfmoor – Copyright Naturpark Sternberger Seenland

 

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