Der Naturpark Bayerische Rhön liegt mitten in Deutschland im Drei-Länder-Eck Bayern, Hessen, Thüringen. Seit 1991 sind große Teile des Naturparks von der Weltkulturorganisation UNESCO als bayerischer Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservates Rhön anerkannt. Die Erlebnisregion erster Güte mit ihren überregional bekannte Sehenswürdigkeiten und großen Naturschutzgebieten feierte im Oktober 2017 den 50sten Geburtstag.

Der Naturpark “Arnsberger Wald” befindet sich in reizvoller Lage am Südrand der westfälischen Bucht. Er wird im Norden durch den Haarstrang und im Süden durch das Ruhrtal begrenzt. Ein insgesamt 650 km umfassendes Wegenetz lädt Wanderer und Spaziergänger zu ausgedehnten Touren durch die sich voneinander abhebenden vier Landschaften – Haarstrang, Möhnetal, Arnsberger Wald und Arnsberger Ruhrtal – ein.

Altehrwürdige Burgen, sanfte Hügel, tiefe Wälder und kühle Bäche in bunten Wiesen: Sie verleihen dem Naturpark Hoher Fläming, der in diesem Jahr 20 Jahre wird, seinen ganz besonderen Reiz.

Zwischen Bad Bertrich nahe der Mosel und Ormont an der belgischen Grenze erstreckt sich eine erdgeschichtlich außergewöhnliche Mittelgebirgslandschaft im Herzen Europas. Das „Abenteuer Vulkanismus“ nimmt hier Gestalt an, lockt Gäste ebenso wie Wissenschaftler aus aller Welt.

Etwa 20 km südlich von Berlin eröffnet sich eine Landschaft wie aus einer anderen Welt – die Nuthe-Nieplitz-Niederung – eine Oase, in der ländliche Gelassenheit, Ruhe und Weite intensiv erlebbar werden.

Im Herzen Europas zwischen Mosel und Rhein im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg gelegen, weist der Naturpark Saar-Hunsrück facettenreiche und reizvolle Fluss- und Mittelgebirgslandschaften in beeindruckender Fülle und Vielfalt auf.

Der Naturpark Frankenhöhe im Nordosten der bekannten Stadt Rothenburg o. d. Tauber an der Grenze zu Baden-Württemberg ist im süddeutschen Raum eines der sonnenreichsten Gebiete. Extreme Wetterschwankungen sind selten. Dieses ausgeglichene Klima, das Erholungsorten wie Burgbernheim, Dietenhofen, Feuchtwangen und Schillingsfürst staatliche Anerkennung einbrachte, bietet daher nicht nur Schonung für die Menschen, die hier leben, sondern auch für viele Pflanzen und Tiere.

In uralten Zeiten halfen sieben Riesen dem Rhein einen Lauf durch einen Höhenzug nahe der kleinen Stadt Königswinter zu bahnen. Nach getaner Arbeit klopfte jeder von ihnen seinen Spaten auf den Boden, damit der Dreck sich löste. Dreckklumpen auf Dreckklumpen fiel von den riesigen Spaten auf den Boden, so entstanden Hügel, die immer größer wurden. Als die sieben Riesen ihre sieben sauberen Spaten schulterten und sich auf den Heimweg machten, standen an dieser Stelle sieben Berge.

Dort, wo sich die Donau über mehrere Millionen Jahre tief in das Kalkgestein des Weißjuras eingeschnitten hat, liegt der Naturpark Obere Donau. Hier ragen manche Felsen bis zu 200 Meter hoch in den Himmel und bieten atemberaubende Ausblicke über die Landschaft. Ein umfassendes, markiertes Wegenetz, darunter zahlreiche zertifizierte Fern- und Rundwanderwege, sorgt dafür, dass Besucher diese Landschaft in ihrer Schönheit und ihrem Erholungswert entdecken können, ohne dass die Natur ihre Ruhezonen verliert. Zu den attraktivsten Radtouren im Naturpark zählt sicherlich der Donautal-Radweg von Immendingen bis kurz vor Riedlingen.

Kein See, aber auch kein festes Land: Das Moor ist ein einzigartiger, fast exotischer Lebensraum. Es klingt anders, es riecht anders und es sieht vollkommen anders aus als alle übrigen Landschaften Europas. 2006 wurde der deutsch-niederländische Internationale Naturpark Bourtanger Moor – Bargerveen gegründet. Er umfasst mit seinen rund 14.000 Hektaren einen Teil des Bourtanger Moores, das vor seiner Kultivierung Mitte des 19. Jahrhunderts das größte zusammenhängende Hochmoor Mitteleuropas war.

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