Naturpark Steinhuder Meer

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Steinhuder Meer © Claus Kirsch, Region Hannover

Etwa 30 Kilometer vor den Toren Hannovers liegt ein einzigartiges Naturparadies, das sich über die Landkreise Nienburg/Weser und Schaumburg sowie die Region Hannover erstreckt: ausgedehnte Moorflächen, schwimmende Wiesen, eiszeitliche Moränenlandschaften, Binnendünen, Berge und Niedersachsens größter Binnensee – das Steinhuder Meer.

So vielfältig wie die Landschaft des Naturparks Steinhuder Meer ist auch seine Tier- und Pflanzenwelt: Auf Aussichtsplattformen und Erlebnispfaden lassen sich Seeadler, Laubfrosch, Kranich, Sonnentau und Torfmoos beobachten. Eingebettet zwischen Wiesen und Feldern liegen Ortschaften mit bewegter Geschichte. Auf traditionellen Märkten und Festen werden  regionale Produkte angeboten.

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Aussichtsturm im Naturpark © Claus Kirsch, Region Hannover

Das namensgebende Herzstück des Naturparks, das Steinhuder Meer, ist genaugenommen ein Flachsee. Das Gewässer und seine Randbereiche sind entsprechend der Ramsar-Konvention von 1976 ein „Feuchtgebiet internationaler Bedeutung“ und Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Einschließlich den Meerbruchswiesen und dem Totem Moor hat er eine weit über den regionalen Kontext hinausgehende bundesweite bis internationale Naturschutzbedeutung.

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Totes Moor © Bernhard Volmer

Zu den Naturschutzmaßnahmen im Naturpark zählen u.a. die Verbesserung der Lebensbedingungen für Wat- und Wasservögel sowie für Zugvögel im “Brut- und Rastgebiet Meerbruch” als auch die beispielhafte Regeneration von industriell abgetorften Moorflächen. Dank zahlreicher Schutzmaßnahmen konnten seltene Arten wie der Europäische Nerz oder die Moorente wieder angesiedelt werden.

Das Steinhuder Meer ist ideal zum Paddeln, Segeln, Surfen oder Baden. Mit Ausflugs- oder den traditionellen Auswanderer-Booten erreicht man die Fischerorte Mardorf und Steinhude sowie die Insel Wilhelmstein – eine von zwei künstlich angelegten Inseln. Die kleine Insel mit großer Vergangenheit, ließ Graf Wilhelm zu Schaumburg 1761 aufschütten und darauf eine Miniaturfestung errichten. Zusammen mit der 35.000 m² großen “Badeinsel” am Südufer ist sie heute ein beliebtes Ausflugsziel.

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Meerbruchswiesen – Sonnenaufgang © Bernd Wolter, Naturpark Steinhuder Meer

Aber der Naturpark ist noch mehr als Meer. Wer Reiten, Klettern oder Golfen liebt, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Auch kulturell gibt es einiges zu bestaunen: das Schloss Landestrost, die Klöster Mariensee und Loccum sowie zahlreiche Kirchen, Museen über Handwerk und moderne Kunst, eiszeitliche Findlinge und steinzeitliche Dinosaurierspuren.

Der Naturpark lässt sich auf ausgeschilderten Themenrouten ideal zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Klassiker sind der 7 km lange Moorerlebnisweg, der 32 km lange Steinhuder Meer Rundweg oder die Nordhannoversche Moorroute. Wer mehr über die faszinierende Landschaft Moor erfahren möchte: Der Naturpark bietet von Mai bis Oktober wöchentliche Moorerlebnisführungen an.

Individuelle Ausflugstipps und Informationen rund um den Naturpark erhalten Sie im Naturparkhaus Mardorf und im Infozentrum Steinhude. Die Ausstellungen in beiden Häusern sind nicht nur bei schlechtem Wetter eine Alternative: An vielen Stationen ist Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erlaubt.

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Naturparkaus in Mardorf © Doreen Juffa, Region Hannover

 

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