Sandrasen als Extremlebensräume für seltene Arten

Die Rangerinnen und Ranger des Naturparks machen während ihrer Touren häufig interessante Entdeckungen. Diesmal berichtet Ranger Hannes Hause von einem sehr seltenen Fund:

“Als ich heute für ein Monitoring-Projekt unterwegs war, konnte ich zufälligerweise ein Exemplar vom Eisenfarbigen Samtfalter (Hipparchia statilinus) nachweisen, Rote Liste 1 Deutschland und Rote Liste 1 Brandenburg, was heißt, dass er vom Aussterben bedroht ist.

Es ist der Erstnachweis dieser Art im FFH-Gebiet Kienheide. Ein Tagfalter-Experte hat den Fund schnell bestätigt. Es ist der Erstnachweis der Art für einen Sandrasen-Lebensraum im Naturpark. Das ist deshalb so wichtig, weil die Art hier durch die LIFE-Projektmaßnahmen einen neuen Lebensraum erobern konnte. Die Art benötigt sandige, offene Silbergrasfluren.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig diese Maßnahmen sind und wie wichtig diese Extremlebensräume sind. Der Eisenfarbige Samtfalter ist eine von vier Verantwortungsarten, die wir seit diesem Jahr im Naturpark aufsuchen. Daher hatte ich die Art auch auf dem Schirm. Sehr schön, dass unsere Schmetterlingssuche und die LIFE-Maßnahmen so belohnt werden.” (Hannes Hause)

Beispiele für Sandrasen-Gebiete im Naturpark Dahme-Heideseen:

Heideseen bei Groß Köris

Bugker Sahara

Binnendüne Waltersberge

Sutschketal

Silbergrasfluren H.Hause  620x1102 Sandrasen als Extremlebensräume für seltene Arten

Silbergrasfluren (© Hannes Hause)

Naturpark Dahme-Heideseen

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15754 Heidesee

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