Pilze sammeln mit Augenmaß!

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Mit dem Einzug des Herbstes hat die Hochsaison für alle Pilzfreunde begonnen! Nicht immer sind jedoch Waldbesitzer über das Verhalten einzelner Pilzsammler in der Natur erfreut. Obwohl schon die Beachtung einiger weniger Regeln bei der Jagd nach Marone, Steinpilz & Co. dazu beiträgt, auf die Natur Rücksicht zu nehmen und trotzdem zu genießen. Das wissen die wenigsten: Die besonders begehrten Speisepilze, wie Steinpilz oder Pfifferling, stehen unter Artenschutz! Nur eine Ausnahmeregelung im Naturschutzrecht lässt das Sammeln für den eigenen Bedarf und in geringen Mengen zu. Gewerbliches Sammeln ist generell verboten! Da Waldtiere besonders früh morgens und in der Abenddämmerung aktiv sind, vermeidet der umsichtige Sammler diese Tageszeiten. Auch die nicht für die Ernährung verwertbaren Pilzarten haben eine wichtige Funktion im Ökosystem Wald. Deshalb sollte nur der sicher bestimmte Pilz abgeschnitten oder abgedreht und das Loch zum Schutz des unterirdischen Pilzgeflechts wieder verschlossen werden. Die grobe Reinigung erfolgt sofort, der Transport der Pilze geschieht am besten in luftdurchlässigen Körben. Frische Pilze sind generell nicht lange haltbar.

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