Feuerwehr ohne Feuer
Dieser Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Lindow (Mark) war von langer Hand vorbereitet und konnte ohne Brand- oder Wasserschäden abgeschlossen werden. So haben die NABU-Ortsgruppe Rheinsberg-Lindow (Mark), der Ortsbeirat Hindenberg, der Bürgermeister der Stadt Lindow (Mark), die Freiwillige Feuerwehr und die Naturwacht einen schon lang gehegten Plan umgesetzt:
Es sollte ein neuer Kunsthorst für den Weißstorch auf die bestehende Nisthilfe in Hindenberg aufgebracht werden.

Vorbereitung ist alles. Material und Werkzeug für den bevorstehenden Aufstieg und Einbau. Der Weidenkorb als neues Domizil sowie ein Eimer mit Kalk-Lehm-Schlämme nebst losen Weidenästen (oben) und eine Wanne mit Grassoden (unten).
© Ute Steffenhagen
Der bisherige Horst war in den vergangenen Jahren von den anfliegenden Storchenpaaren nicht mehr angenommen worden. Das lag zum einen an den schwierigeren Bedingungen zur Nahrungsbeschaffung in den letzten Trockenjahren und zum anderen an dem schon arg ramponierten Rest des ehemaligen Horstes.

Grassoden werden in die Hubleiter zu den Feuerwehrleuten gehoben. Oben im Nest sollen sie die unterste Lage bilden und so einen bestehenden Althorst simulieren.
© Ute Steffenhagen

Die Hubleiter trägt neben den fleißigen Feuerwehrmännern auch das ganze Equipment nach oben; so auch lose Weidenäste, die die Störche sofort verbauen können.
© Ute Steffenhagen
Die Naturwacht spendete die korbartige „Starthilfe“, der NABU organisierte die „Einrichtung“ des neuen Zuhauses und die Feuerwehr befestigte das Ganze in luftiger Höhe.

Arbeiten in luftigen Höhen – eine Gemeinsamkeit der Feuerwehr mit dem vorgesehenen „Mietern“.
© Ute Steffenhagen

Fertig vorbereitet für den Bezug!
Der Weidenkorb ist angebracht, Grassoden, Kalk-Lehm-Schlämme (getrocknet sieht diese wie eine Hinterlassenschaft anderer Störche aus) und vorbereitete Äste sind im Nest.
© Ute Steffenhagen

Ein Blick in den fertigen Host und darüber hinaus verrät: Haus ist da, Landschaft auch!
© Ute Steffenhagen

