Insektenmonitoring im Naturschutzgebiet Stechlin erneut gestartet

Der dramatische Rückgang der Insekten ist mittlerweile in aller Munde. Seit letztem Jahr beteiligen sich das Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sowie der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land an der Erforschung der Ursachen.

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Infotafel an der Insektenfalle vor Ort ©Thomas Hahn

Von April-Oktober werden an zwei Standorten im Naturschutzgebiet Stechlin Untersuchungen zur Artenvielfalt und Bestandsentwicklung von Insekten durchgeführt. Im Projekt LTER-D werden mit sogenannten Malaisefallen in verschiedenen Lebensräumen deutschlandweit an über 70 Standorten Insekten gefangen. Die Fallen werden alle 2 Wochen geleert (15 Proben/Jahr).

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©Thomas Hahn

Am Ende der Fallensaison wird die Biomasse der Insekten zentral bei Senckenberg (Gelnhausen) bestimmt. Die weitere Auswertung (Arten, Häufigkeiten) wird mit genetischen Methoden erfolgen. Das Untersuchungsprogramm konzentriert sich auf Agrarlandschaften, naturnahe Wälder, Auenwälder und Auengrünland sowie Sonderlebensräume.

Die Forscher erwarten von dem bundesweiten Beobachtungsprogramm genauere Informationen über die räumliche Verteilung der Insektenvorkommen und die weitere Bestandsentwicklung in den einzelnen Lebensräumen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

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