Ab 2015 erste Wege in der Kyritz-Ruppiner Heide frei

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Am 5. März lud die Unternehmer Initiative Pro Heide e.V. zur Mitgliederversammlung nach Neuruppin ein.

Jens-Peter Golde, Vereinsvorsitzender und Bürgermeister der Fontane-Stadt Neuruppin, informierte über die Bemühungen der Pro Heide-Aktivisten zur touristischen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Rainer Entrup, Leiter des Bundesforstbetriebes Westbrandenburg, referierte über den Stand der Kampfmittelbeseitigung. Die geomagnetische Sondierung wurde sowohl für die Betriebswege als auch für Transsekte im 1 km-Radius um die angrenzenden Ortschaften abgeschlossen. Während die Störkörperdichte im Südteil des ehemaligen Truppenübungsplatzes erwartungsgemäß gering ausfiel, wurden nördlich der L15 Flecken Zechlin-Schweinrich mehr metallische Störkörper als erwartet gefunden. Eine Testfeldsondierung soll 2014/2015 nähere Informationen erbringen, ob es sich um Munition oder Schrott handelt. In 2015 sollen die ersten Betriebswege für unbegleitete Kutschfahrten freigegeben werden. Bis dahin werden bedarfsgerecht von der BIMA begleitete Kutschfahrten, wie schon in den letzten beiden Jahren angeboten. Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann-Stiftung informierte, dass seine Stiftung bereit ist, weitere Flächen zu übernehmen. Bisher wurden der Sielmann-Stiftung 4.000 ha zur Nutzung übergeben. Entsprechend des Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD sollen bundesweit in einer 3. Tranche nochmals 30.000 ha naturschutzfachlich wertvolle Flächen aus dem Eigentum des Bundes als Nationales Naturerbe dauerhaft für den Naturschutz gesichert werden.

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