Großes Interesse an Feldbesichtigung in Binenwalde

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Mehr als 30 Interessierte waren mit dem Traktor-Kremser unterwegs.

Mehr als 30 Interessierte folgten am 5. Juli der Einladung des Landschaftspflegeverbandes (LPV) Prignitz-Ruppiner Land e. V. Mit dem Traktor-Kremser ging es in Binenwalde zu ausgewählten Flächen, die mit Unterstützung des Landschaftspflegeverbandes umweltgerecht bewirtschaftet werden.

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Blau blühende Phacelia (Bienenfreund)

Zuerst wurde ein mit einer Blühmischung für Insekten bestellter Acker in unmittelbarer Nähe zum Kalksee besichtigt. Der LPV hat hier mit der Öko-Landbau Zühlen GmbH eine Vereinbarung zur extensiven Bewirtschaftung ohne Düngemittel und Pestizide zum Schutz des Kalksees geschlossen. Der Betrieb betreibt seit 2017 auf insgesamt 105 Hektar ökologischen Landbau.

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Andreas Bergmann, Vorsitzender des LPV Prignitz-Ruppiner Land e.V., erklärt die Zusammensetzung der Blühmischung für Insekten auf dem Acker am Kalksee.

Zweite Station war ein 14 Hektar großer Acker, der in 2019 auf ökologischen Landbau umgestellt wurde. Dort werden u.a. auf 3 Hektar Öllein für “Die Ölmühle Katerbow” angebaut. Inhaberin Anke Stamer beliefert mit ihrem ausschließlich aus regionalen und biozertifizierten Saaten gepresste Öl Naturkostläden in Neuruppin, Kyritz, Oranienburg und Rheinsberg. Die Fläche wird durch die Bergmann-Franz GbR aus Berlinchen nach Bioland-Kriterien ökologisch bewirtschaftet. Der Betrieb hat insgesamt 65 Hektar im Naturpark in Bewirtschaftung. Partner des Betriebes ist die Rheinsberger Preussenquelle, die auf der Ackerfläche in Binenwalde ihren CO2-Verbrauch durch Investitionen in die Humusanreicherung im Boden kompensiert. Geschäftsführer Frank Stieldorf erklärte die win-win-Situation für alle Beteiligten: Schutz des Grundwassers durch ökologische Bewirtschaftung, Produktion eines Rohstoffes in Bio-Qualität für einen regionalen Produzenten, Belieferung des Naturkosthandels der Region mit einem hochwertigen Regionalprodukt sowie Erhöhung der Biodiversität durch kleinteilige Bewirtschaftung ohne Pestizideinsatz.

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Frank Stieldorf, Geschäftsführer der Rheinsberger Preussenquelle erläutert die win-win-Situation für alle Seiten.

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