Sichere Zäune für Tierhalter im NATURA 2000-Gebiet

Angela Zimmermann bewirtschaftet als Betreiberin des Landgutes Zippelsförde mit Ihren 10 Schafen, 3 Pferden, 3 Exmoorponys, 4 Ziegen und 3 Wasserbüffeln naturschutzfachlich wertvolle NATURA-2000-Flächen im FFH-Gebiet “Lindower Rhin und Fristower Plagge”. Von Beginn ihrer Aktivitäten an, rund um die ehemalige Umweltbegegnungsstätte, engagierte sich das Team des Gutes im Vertragsnaturschutz für unterschiedliche Lebensräumen und Artenschutz-Ziele.

So war es nur sinnvoll, dass der NaturSchutzFonds Brandenburg eine Fläche in unmittelbarer Nähe erwerben und an das Gut verpachten konnte.

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Zaunbau auf einer hinzugewonnenen Fläche für die Wasserbüffel und Exmoorponys © Michel Zauft

Finanziert vom  NaturSchutzFonds Brandenburg als Träger des EU-LIFE-Projektes Feuchtwälder mit Unterstützung des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land hat das Gut Zippelsförde als Partner im Vertragsnaturschutz einen tollen, neuen Weidezaun bekommen. So wurde eine Fläche von mehr als 1 Hektar vom NaturSchutzFonds Brandenburg gepachtet und ein wolfssicherer Zaun errichtet.

Die Pfähle sind hier, auf dieser mit wechselnden Grundwasserständen schwierig zu begrenzenden Moorfläche, aus einem speziellen Recyclingkunststoff gefertigt und mit viel Know-How der Fachfirma verbaut.

Der Zaun hat 6 stromführende Litzen und spezielle Schutzvorrichtungen für zu überquerende Gräben.

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6 stromführende Litzen und eine spezielle Vorrichtung zur Querung von Gräben dienen dem Wolfsschutz © Michel Zauft

Außerdem besitzt die Anlage ein Warnsystem, das bei Spannungsabfall eine automatische Benachrichtigung aufs Handy von Angela Zimmermann sendet. So kann im Notfall auf Batteriebetrieb umgeschaltet werden.

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“Zottel”, einer der 3 Wasserbüffel auf dem Landgut Zippelsförde © Michel Zauft

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Stabilität und lange Lebensdauer auf Standorten, wo andere Zäune versagen © Michel Zauft

Auch im Moorgebiet am Hellsee bei Rheinsberg wurden im Rahmen des EU-LIFE-Projektes Feuchtwälder unterschiedlichste Maßnahmen zum Wasserrückhalt eingeleitett die nun fruchten. Hier wurde zum Erhalt dieser speziellen Lebensräume in Weidezäune investiert, um den tierischen Landschaftspflegern (hier Highland-Rinder) ihren Job zur Offenhaltung dieser reich strukturierten Landschaft zu ermöglichen.

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Wasserrückhalt im Hellseegebiet durch das EU-LIFE-Projekt Feuchtwälder; Moorschutz ist Klimaschutz! © Michel Zauft

 

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