25 Jahre Nationalparkprogramm der DDR

Moderatorin Juliane Jordan 25 Jahre Nationalparkprogramm der DDR

Moderatorin Juliane Jordan im Gespräch mit Dr. Hartmut Kretschmer – einem Aktivisten der 1. Stunde in Brandenburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 12. September 1990 faßte der Ministerrat der DDR auf seiner letzten Sitzung kurz vor Mitternacht einen historischen Beschluß – das Nationalparkprogramm der DDR.

Buchstäblich in letzter Minute als letzter Beschluß fiel die für den Naturschutz in Ostdeutschland so wichtige Entscheidung. Während sich die Mehrheit der Bürger im Osten in dieser Umbruchzeit auf die Wiedervereinigung und Einführung der D-Mark konzentrierte, erkannten vier mutige Männer die historische Chance großräumige Schutzgebiete zu etablieren.

Michael Succow, Matthias Freude, Lebrecht Jeschke und Hannes Knapp bereiteten zusammen mit einer Vielzahl ehrenamtlich im Naturschutz engagierter Mitarbeiter den Beschluß zur dauerhaften Sicherung des “Tafelsilbers der deutschen Einheit” vor.

In Brandenburg wurden so die Biosphärenreservate Spreewald und Schorfheide-Chorin sowie der Naturpark Märkische Schweiz ausgewiesen. Damit wurde der Grundstein für das heutige System der Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs mit einem Nationalpark, drei Biosphärenreservaten und elf Naturparken gelegt. Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land gehört als jüngstes Großschutzgebiet Brandenburgs seit 2001 zu dieser Familie.

Im Rahmen einer Festveranstaltung in Lübbenau wurde das Jubiläum im Beisein von Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger am 11. September feierlich gewürdigt. Darüberhinaus wurden die Preisträger eines Ideenwettbewerbes zur nachhaltigen Entwicklung in allen drei Gebieten geehrt.

Hier gehts zur Pressemitteilung!

 

Auszeichnung der Preisträger 300x201 25 Jahre Nationalparkprogramm der DDR

Auszeichnung der Preisträger durch Minister Jörg Vogelsänger (rechts)

 

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