MBS-Stiftung fördert Stechlinseebahnprojekt

Die Jugen-, Kultur-, Sport- und Sozial-Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse unterstützt mit 3.000 € den Förderverein Naturlandschaft Stechlin und Menzer Heide e.V. bei der Realisierung des Projektes Infotafeln zur Stechlinseebahn.

Naturparkleiter Dr. Mario Schrumpf hat stellvertretend für den Förderverein in Potsdam den Förderscheck entgegengenommen.

Die Kleinbahn Gransee-Neuglobsow war eine Bahnstrecke im Norden Brandenburgs. Sie wurde von der am 5. Juli 1928 gegründeten Kleinbahn-AG Gransee-Neuglobsow errichtet und von der Ruppiner Eisenbahn AG seit dem 8. August 1930 betrieben. Auf Grund ihrer Lage erhielt die Strecke auch den Beinamen Stechlinseebahn. Die naormalspurige Strecke verlief von Gransee an der Hauptbahn Berlin-Neustrelitz in nordwestlicher Richtung über Schulzendort (9 km) nach Neuglobsow (23 km) in der Nähe des Großen Stechlinsees. Von Schulzendorf bestand eine 9 km lange Verbindung südwestlich nach Lindow (Mark) an der Strecke Herzberg-Rheinsberg der Ruppiner Eisenbahn AG. Im Sommer 1945 wurde die gesamte Bahn als Reparationsleistung demontiert und der Betrieb eingestellt. Die AG Bahnhof Rheinsberg e. V. hat in liebevoller Kleinarbeit eine Vielzahl von Originaldokumenten, historische Fotos und Informationen zur Stechlinseebahn zusammengetragen und für eine Ausstellung aufgearbeitet. Aufgrund des großen Besucherinteresses entstand die Idee, Informationen und Kopien von Originaldokumenten Gästen der Region an authentischen Orten entlang des heutigen Stechlinseeragweges in Form von Informationstafeln zugänglich zu machen. Diese sollen entlang der historischen Strecke an ehemaligen Bahnhöfen und Haltepunkten aufgestellt werden, so in Neuglobsow, Menz, Großwoltersdorf, Schulzendorf und Gransee.

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