Ackerwildkräuter wiederentdecken und vermehren – unser Beitrag zur biologischen Vielfalt

Naturparke Neuigkeiten am 16. Juli 2018
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Ackerfeldrittersporn (Samenkapsel)

Am 10. August 2018 um 11 Uhr findet in Fürstenberg, Kirschallee, Kreuzung Rheinsberger Straße ein Pressegespräch zum neuen Ackerwildkraut-Schutzprojekt des Naturparks mit exemplarischer Sammlung gefährdeter Wildkräuter vor Ort.

Das große Potenzial, das im Naturpark für den Schutz gefährdeter Ackerwildkräuter vorhanden ist, soll nun verstärkt erkundet und entwickelt werden. Hierzu kommt Unterstützung aus dem Rheinland: „Unkraut vergeht nicht – stimmt nicht!“ –so der Name eines Projektes zum Schutz gefährdeter Ackerwildkräuter der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft. Die Stiftung unterstützt regionale Landwirte und Naturschutzorganisationen mit einer bundesweiten Initiative beim Erhalt, der Vermehrung und der Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern.

 

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Sammeln von Samenkapseln

In Brandenburg begeistert sich Frank Rumpe vom Biohof Kepos in Altglobsow für den Gedanken, gemeinsam mit der Stiftung eine vielfältige regionale Ackerflora mit seltenen Wildkräutern auf seinen Flächen für die nachkommenden Generationen zu erhalten. Fachliche Unterstützung bei diesem Vorhaben erhält er von der Verwaltung des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land, in dem Rumpe Flächen ökologisch bewirtschaftet.

Die Samen von seltenen Ackerwildkräutern werden im Sommer auf Spenderflächen in der Region gemeinsam mit kundigen Botanikern gesammelt, ohne die Restvorkommen zu beeinträchtigen. Dieser Schritt wird im Rahmen des Pressegesprächs mit alle Projektpartnern ganz praktisch im Feld vor Ort demonstriert.

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