Für mehr Licht und Wasser – ökologischer Waldumbau am Wittwesee

Naturparke Neuigkeiten am 12. April 2019

Intakte Feuchtwälder sind in Deutschland selten geworden. Das EU-Projekt „LIFE Feuchtwälder“ setzt sich für den Erhalt dieser wertvollen Lebensräume in Brandenburg ein. 2019 stellte die NABU-Stiftung Forstflächen für den Waldumbau am Wittwesee zur Verfügung.

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Fichten gefährden mit ihrem hohen Wasserbedarf die Entwicklung von Feuchtwäldern sowie die Stabilität der Wasserstände am Wittewsee (Foto: Michael Zauft)

Von Natur aus wächst die Fichte in Wäldern des Hoch- und Mittelgebirges. Wegen ihrem schnellen Wachstum und der geringen Standortansprüche wird die Fichte seit vielen Jahrhunderten forstwirtschaftlich genutzt und gehört heute zur am stärksten verbreiteten Baumart in Deutschland. Doch Fichten benötigen sehr viel mehr Wasser als unsere heimischen Laub- und Nadelbäume. Aus diesem Grund pflanzte man diesen Gebirgsbaum früher vor allem an Mooren und Seeufern. Am Wittwesee im Naturschutzgebiet „Stechlin“ gefährdet die Fichte mit ihrem hohen Wasserbedarf die Entwicklung der standorttypischen Moor- und Feuchtwäldern und langfristig auch die Stabilität der Wasserstände. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg ließ die NABU-Stiftung deshalb im Rahmen des EU-Projektes „LIFE Feuchtwälder“ Fichten sowie einige ebenfalls hier nicht heimische Weymothskiefern am Westufer des Wittwesees fällen.

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Blick von oben auf den wertvollen Klarwassersee mit den ihn umgebenden Waldflächen im NSG Stechlin

Langfristig wird die Baumfällung den Grundwasserstand im Gebiet stabilisieren und den Wittwesee als einen der wertvollen Klarwasserseen im Naturschutzgebiet „Stechlin“ sichern.

Hier geht´s zum kompletten Beitrag der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe!

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